Hamburger Engelsaal - Hausproduktionen

Der Zigeunerbaron

Operette von Johann Strauß

In einer Neubearbeitung von Karl-Heinz Wellerdiek


Buch: Karl-Heinz Wellerdiek | Regie & Bühnenbild: Ulrich Schröder | Musikalische Leitung: Herbert Kauschka | Technische Leitung: Thomas Meyer | Regieassistenz: Christian Schütze | Aufführungsdauer: 2,5 Stunden inkl. Pause


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Die Handlung:

Österreich-Ungarn während der k.u.k-Zeit. In der Puszta, auf dem alten Gutsbesitz der Barinkays, leben der Schweinezüchter Zsupán, seine Tochter Arsena und eine Zigeunersippe, der die Handleserin Czipra mit ihrer Schwester Saffi vorsteht.
Nach dem Abzug der Türken, die diesen Landstrich lange annektiert hatten, setzt nun der kaiserliche Sittenkommissär Conte Carnero den letzten Erben Sándor Barinkay, den er nach beschwerlicher Suche im vorderen Orient gefunden hat, wieder als Besitzer des Gutes ein.
Zsupán, der sich inzwischen als Grundherr sieht, versucht nun eine Heirat zwischen seiner Tochter und dem neuen Herrn einzufädeln, was Arsena allerdings missfällt, hat sie sich doch bei einem Besuch in Wien unsterblich in einen Offizier verliebt. Sie gibt daher vor, nur einen Baron heiraten zu wollen und lässt Sándor Barinkay abblitzen.
Der jedoch wird von den Zigeunern als ihr neuer Herr anerkannt und verliebt sich in Saffi, in der er eine Gleichgesinnte erkennt. Doch kann es zu einem Happy-End kommen? Welches Geheimnis hütet die Zigeunerin Czipra? Wen liebt Arsena? Existiert der Schatz tatsächlich, der auf dem Gut versteckt sein soll? Kann Zsupán wirklich nicht Schreiben und Lesen? Und was wird aus dem Gut, wenn die Türken wieder das Land angreifen?
Fragen über Fragen harren ihren musikalischen Antworten...

StraußDer Komponist:

Ursprünglich von seinem Vater, Johann Strauß dem Älteren, für eine Beamtenlaufbahn vorgesehen, konnte der 1825 geborene Strauß beim Basslehrer Hofmann studieren. Schon seine ersten Auftritte waren gewaltige Erfolge. Nach dem Tod des Vaters übernahm Strauß dessen Orchester und wurde 1863 zum k.u.k. Hofball-Musikdirektor ernannt, d.h. er leitete alle Hofbälle. Er tat dies bis 1871, als er selbst um die Enthebung von diesem Posten ansuchte. Bis zu diesem Zeitpunkt komponierte Strauß nur Tanzmusik, was seinen Ruf als Walzerkönig begründete. 1864 traf er mit Jacques Offenbach zusammen, der ihn zur Komposition von Operetten anregte, die Strauß aber selbst immer als Komische Oper bezeichnete. Am 10. Februar 1871 hatte dann seine erste Operette im Theater an der Wien Premiere. Strauß komponierte rund zwanzig Operetten, darunter „Die Fledermaus“ (1874), „Eine Nacht in Venedig“ (1883) und „Der Zigeunerbaron“ (1885), fünfhundert Walzer, Polken und Quadrillen, ein Ballett („Aschenbrödel“) sowie eine Oper („Ritter Pasmán“). Der Walzer „An der schönen blauen Donau“ wurde so etwas wie eine inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs. Johann Strauß starb am 3. Juni 1899 in Wien an einer Lungenentzündung.


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Vogelhändler
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Vogelhändler
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